Gebäudebeschreibung

 

Allgemeines

Das Gebäude wird in massiver Bauart nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik unter Beachtung der Energie-Einsparverordnung 2014 und Erfüllung des EEWärmeG errichtet.

In der Regel Mauerwerksbau, wo erforderlich Stahlbtonbau , Stahlbetondecken, Außenwände mit Vollwärmeschutz, Farbe nach Gestaltungskonzept des Architekten.

 

Leistungsumfang

Die in den Grundrissen angedeuteten Einrichtungslösungen einschließlich der Küchen sind lediglich Gestaltungsvorschläge der Architekten. Die dargestellten Möbel sind nicht im Leistungsumfang und damit auch nicht in den Kosten der Wohnung enthalten.

Maßgeblich für den Inhalt der im Vertrag vereinbarten Leistungen sind die nachfolgenden Beschreibungen der Gebäude. Auf dieser fortgeschriebenen Baubeschreibung basiert die Kostenschätzung mit Stand von der Entwurfsplanung.

Grundlagen für dies Beschreibungen sind die Entwurfspläne des Genehmigungsverfahrens M 1:100 , Lageplan und behördliche Auflagen.

 

Änderungsvorbehalt

Die Ausführung des Gebäudes erfolgt nach der Ausführungsplanung der Architekten und Fachplaner. Planungsänderungen, die sich aus architektonischen, rechtlichen und bautechnischen Gründen im Zuge der weiterenPlanung ergeben können und die eine maßliche Differenz (-3 %) gegenüber der derzeit dargestellten

 

Rahmenplanung

darstellen, jedoch ohne Einfluß auf die Qualität und Funktion des Gebäudes bleiben, sind vorbehalten. Dies gilt auch für mögliche Planungs-bzw. Ausführungsänderungen, die sich in Folge der Weiterentwicklung

von Bauvorschriften sowie DIN-Normen ergeben bzw. durch Änderungen und Auflagen der baubehördlichen Bestimmungen verursacht werden.

 

Erdarbeiten

Abtragen des Oberbodens im Bereich des Baukörpers. Aushub für Keller, Fundamente und Rohrgräben herstellen und gff. entsorgen.

Arbeitsraumverfüllung mit Füllboden. Verbau soweit erforderlich.

 

 

Hausanschlüsse

Die Lage der Hausanschlüsse erfolgt in Absprache mit den örtlichen Versorgungsunternehmen, vorzugsweise im Kellergeschoss. Es sind Anschlüsse an die öffentliche Ver- und Entsorgung für Trink- und Schmutzwasser, Gas, Strom, Fernwärme, Telefon und Kabelfernsehen vorgesehen.

 

 

Gründung

Die Gründung erfolgt als Stahlbeton-Bodenplatte nach Statik, wo notwendig werden Einzelfundamente vorgesehen. Ein Fundamenterder ist unter der Betonbodenplatte vorgesehen.

 

 

Decken

Stahlbeton-Fertigdecke mit ebener Sichtbetonunterseite.

 

 

Außenwände

Stahlbetonwände mit Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit.

In den Obergeschossen tragende Außenwände aus Kalksandsteinmauerwerk oder Beton, Dicke nach statischer Erfordernis, Vollwärmeschutz ca. 20 cm wo erforderlich.

Putzfarben und Oberflächengestaltung nach Gestaltungskonzept des Architekten. Die Straßenseite ist als WDVS mit Klinkerriemchen vorgehen wenn das in dem Angestrebten Kostenrahmen möglich ist.

 

Innenwände

Nichttragende Innenwände bestehen aus Leichtbauwänden, beidseitig mit Gipskartonplatten (12,5 mm doppelt o. 25 mm) beplankt und verspachtelt oder Wände aus Gips-Wandbauplatten. Alle Wandoberflächen Q2, geeignet für matte gefüllte Anstriche oder Beschichtungen.

Tragende Innenwände bestehen aus Kalksandstein oder Beton, Dicke entsprechend statischer Erfordernis, in den Obergeschossen gespachtelt und tapezierfähig Oberfläche Q2. Treppenhauswände schallgedämmt (Rw > 55 dB).

 

Dachkonstruktion

Warmdachsystem für Dachflächen als "Harte Bedachung" bestehend aus (von unten nach oben):

_Gipskartonplatten 12,5 mm

_Zusatzdämmung ca. 24 mm WLG 032

_Dampfbremse mit variablen sd wert

_Wärmedämmschicht Holzfaserdämmung 24 cm / Dachsparren Konstuktionsvollholz

_Unterspannbahn

_Dachpfannen Koramic Actua 10 Flächenziegel naturrot

 

Regenrinnen

Regenrinnen und Fallrohre aus Titanzink

 

 

Fensterelemente und Terrassentüren

Lage und Größe der Fensterelemente und Terrassentüren sind aus den Ansichtszeichnungen ersichtlich

Verglasung Wärmedurchgangskoeffizient Glas Ug = 0,7 W/m²K Scheibenrandverbund mit thermisch getrennten Abstandhaltern (Warme Kante) in allen Wohnräumen.

Kellerfenster als Dreh-/Kipp-Kunststofffenster mit Isolierverglasung, Kellerlichtschacht aus Kunststoff mit Gitterrostabdeckung

Fenster Obergeschosse: Fensterprofile aus Holz, Holzfenster IV 78 farblich endbehandelt nach Farbkonzept des Architekten, Bänder sichtbar, Einhandgriff (Beschlag passend zu den Drückergarnituren der Innentüren), Dreh-Kipp-Funktion, Fensteraufteilung und Aufschlagrichtung bzw. Festteile gemäß Ansichtzeichnungen des Architekten

Die Fenster erhalten eine Innenfensterbank aus Holzwerkstoff. Die Fenster erhalten eine Außenfensterbank aus Aluminium mit Wetterüberstand

 

Haustüren

Ausführung nach Zeichnung, Rahmen aus Massivholzprofilen mit verstärktem Holztürblatt (Klimaklasse III), umlaufender Dichtung im Türblatt,

Blendrahmen und Türblatt farblich endbehandelt, mit Wärmeschutzverglasung (transluzent), Farbe nach Gestaltungskonzept des Architekten

Haustürbeschlag in passender einbruchhemmender Edelstahlausführung mit Profilzylinder-Sicherheitsschloss und Dreifachverriegelung

 

Wohnungseingangstüren

Die jeweiligen Wohnungseingangstüren sind in schwerer, einbruchhemmender Ausführung WK 3 nach DIN 18103, farbig lackiert nach Konzept der Architekten, vorgesehen. Die wärmegedämmten Türblätter aus mehrlagigen Holzwerkstoffplatten sind gemäß Farbkonzept farblich beschichtet und in Holzblockzargen eingebaut.

 

Innenputz, Spachtelungen und Anstriche

Alle inneren Wandteile werden, wo erforderlich, gespachtelt und mit

einem Dispersionsanstrich in Weiß versehen.

Die Unterseiten der Betondecken werden glatt und farbgleich verspachtelt,

nicht aber mit einem Anstrich versehen.

Betonwände mit Fugenverspachtelung, Kalksandsteinwände verspachtelt.

 

Fußböden

Schwimmender Estrich in allen Obergeschossen

Im Keller Beton mit staubbindendem Anstrich.

In den Aufenthaltsräumen wird ein Hochkantlamellenparkett Eiche natur, geölt ausgeführt.

 

Fliesenarbeiten

Sanitärbereiche werden nach dem Gestaltungskonzept des Innenarchitekten gefliest/verkleidet, Standard der Bodenfliesen im Bereich Bad-/ WC ist Naturschiefer, grau oder bunt, inklusive aller erforderlichen Ausgleichs- und Dichtschichten in den Abmessungen 30/ 60 cm. Kalkulationsgrundlage ist ein Materialpreis von € 40,--/ m². Die Wandfliesen der Bäder/ WC sind im Bereich von Bade- und Duschwanne raumhoch, die übrigen Wandbereiche umlaufend bis auf eine Höhe von 1200 mm gefliest. Standard-Wandfliese ist eine keramische Fliese, 5/5 cm, weiß glänzend, matt verfugt. Kalkulationsgrundlage ist ein Materialpreis von € 25,--/ m². Dauerelastische Verfugungen werden dort ausgeführt, wo sie technisch notwendig sind (z. B. zwischen harten Materialien) oder wo bedingt durch Konstruktion und Materialwechsel Bewegung der Bauteile zu erwarten ist.

Diese Fugen bedürfen der regelmäßigen Kontrolle und Wartung sowie ggf. der Erneu-erung durch den Nutzer (Käufer).

 

Treppen

Die Treppenläufe und -podeste der Haupterschließungstreppe sind

Stahlbeton-Fertigteile. Die Oberflächen sind unbehandelt. Es wird

eine Beschichtung vorgesehen.

Geländer und Handlauf werden in Stahl gefertigt und sind farbig beschichtet.

Wohnungsinterne Treppen als Stahltreppen mit Holztrittstufen in Hartholz Stab ohne Setzstufen mit Geländer als Stahlkonstruktion.

 

Aufzug

Es ist ein rollstuhlgerechter Fahrstuhl mit Haltestelle in jeder Etage von KG Bis 4. OG vorgesehen.

 

Innentüren

Die Innentüren der Wohnungen sind in Ausführung Röhrenspannstreifen, Oberfläche matt, weiß vorgesehen. Die

Zargen als Stahlumfassungszargen weiß lackiert; Drückergarnituren aus Edelstahl , Frankfurter Form.

Tür im Bad und Gäste-WC mit WC-Verriegelung

 

Wasserinstallation

Alle Wasserleitungen aus Metall-Kunststoffverbundrohr. Die Versorgung der Wohnungen mit TW und TWW erfolgt durch die wohnungsweise Anbindung an die Steigstränge. Hier werden Absperrventile und Wasserzähler für die wohnungsweise Abrechnung des Wasserverbrauches gesetzt.

Alle Abflussleitungen gemäß DIN 1986 aus Kunstoff oder SML (Fallrohre schallgedämmt)

Die Rohrleitungen werden teilweise in den Wänden und Fußböden, teilweise in

verkleideter Vorwandmontage verlegt (Installationsschacht); außer

Kellerräume, teilweise in der Küche als Aufputzinstallation (Anschluss Spüle)

Es besteht Anschlussmöglichkeit der Küche durch Erwerber an vorhandenen

Abwasserstutzen, Kombi-Eckventil (Geschirrspüler/Spüle) und Warmwassereckventil. Waschmaschinenanschluss in der Wohnung oder im Kellergeschoss

 

Lüftungsanlage

Es ist eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung für alle Einheiten geplant, dazu werden die Zu- und Abluftkanäle horizontal innerhalb des Deckenquerschnittes geführt. Die Zu- und Abluftöffnungen befinden sich, wo möglich, in der Untersicht der Raumdecke in Nähe der Fenster. Die Zuluft wird in den Wohnräumen zugeführt. Durch Ausbildung eines Spaltes zwischen Türblatt und Fußboden, wird dabei die Überströmung der Luft auch bei geschlossenen Zimmertüren gewährleistet. Die Abluftöffnungen werden in den Bädern, Gäste- WC`s und in den Küchenbereichen vorgesehen.

Mit dieser Montage wird ein möglichst vollständiger Luftwechsel gewährleistet.

Die Entlüftung der Küchen erfolgt über die Kombination von Dunstumlufthauben (Leistungsteil Eigentümer im Rahmen der Küchenausstattung) und der kontrollierten Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Der Anschluss von Wrasenabluftanlagen ist nicht möglich!

 

Heizung

Das Gebäude soll den Anforderungen der KFW-Bank für das Programm

KfW - Effizienzhaus 55 (EnEv2009) entsprechen.

Endgültige Festlegungen zur Energietechnik der Gebäude erfolgen

im Rahmen des Planungsprozesses in Koordinierung mit der weiteren

Planung der Gebäudehülle durch die Fachplanung Haustechnik/ Bauphysik.

 

Wärmeerzeugung

Die Wärmebereitstellung erfolgt über Fermwärmenetz der DREWAG

In den Einheiten sind Fußbodenheizungen geplant.

Die Temperaturregelung erfolgt raumweise. Es ist zur exakten Verbrauchserfassung ein in der Anschlussleitung installierter Wärmemengenzähler vorgesehen.

 

Sanitärinstallation

Sanitärobjekte aus Keramik, Farbe weiß, Armaturen verchromt,mit folgenden Standard:

_Handbecken Idealstandard Conect Waschtisch 55 cm mit Einhandhebelmischer Hansgrohe Talis E2 Einhebel Waschtischmischer, Röhrensifon Standard verchromt

_WC als Wandhängendes Tiefspülklosett mit eingebauten Wandspülkasten, Idealstandard Conect einschließlich dazugehörigen WC Sitz, Betätigungsplatte Geberit Bolero seidenglanz-verchromt.

_Dusche mit Brause, Thermostatbatterie Hansgrohe Ecostat E Brausenthermostat und Bodenablauf Bodeneinlauf TECE Drainline-Fliesenmulde „plate“ 700 mm

_Stahlbadewanne Kaldewei Classic Duo 170 x 77 x 43 cm mit geradem Wannenträger, Hansgrohe Focus E2 Einhebel-Wannenmischer

 

 

 

Elektroinstallation

 

Fernseh- und Antennenanlage

Installation einer zentralen terrestrischen Dachantenne, geeignet für DVB-T Empfang sowie eines sternförmigen Kabelnetzes in den Wohnungen. Der Anschluss an das Breitbandkabelnetz wird vorbereitet und alternativ als Sonderwunsch möglich.

Eine mögliche Umstellung auf Satellitenempfang wird mittels Leerrohrsteiger vorbereitet und ist ebenfalls als Sonderwunsch möglich.

 

Telefon- und Netzwerkverkabelung

Installation eines drahtgebundenen Netzwerkes je Wohneinheit. Ausgehend von einem primären Netzwerkanschlusspunkt wird sternförmig ein Duplex Kabel (2-fach Netzwerkkabel) der Cat. 7 zu den Anschlussdosen verlegt.

 

 

Elektroinstallation

Die Elektroausstattung der Wohnungen richtet sich nach den Vorgaben der DIN 18015-2. Dies entspricht den Empfehlungen des Fachverbandes für Energie- Marketing und –anwendung e.V. (HEA) beim VDEW (Verband der Elektrizitätswirtschaft) für eine moderne Elektroinstallation.

Diese Standardausstattung erlaubt es, die heute üblichen Verbrauchmittel (Elektrogeräte) ohne räumliche und zeitliche Einschränkung anzuschließen und zu nutzen. Die Installation in den Einheiten erfolgt in Unterputz-Ausführung. Schalterprogramm

Berker , Baureihe S1, weiß oder gleichwertig. Raumthermostate aus dem Schalterprogramm. Die Anzahl der Stromkreise für Beleuchtung und Steckdosen sowie der Gerätestromkreise (Herd, Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner, Backofen, Mikrowelle) entsprechen der DIN 18015-2.

 

Elektroinstallation in den Allgemeinbereichen

Zähleranlage, Hausanschluss, Verteiler

Die Verbrauchsmessung erfolgt je Einheit zentral in einer Zähleranlage im Haustechnikraum des Hauses, ebenso die Verbrauchsmessung für die Allgemeinbereiche (Flur, Abstell-/ Kellerraum). Die Einheiten erhalten eine Unterverteilung in Unterputzausführung. Die Lage in Grundriss und Bauteil wird verbindlich festgelegt, da Anforderungen an den Brandschutz, wie auch technische Vorgaben an den Einbauort bestehen.

In den Treppenhäusern wird die Installation unter Putz ausgeführt, im Kellergeschoss auf Putz in Installationsrohren.

 

Treppenhäuser/ Hauseingang

Die Deckenleuchten der Treppenhäuser sind Kompaktleuchtstoffleuchten, gelegen im Bereich der Treppenpodeste, geschaltet über Taster mit Treppenlichtzeitschalter. Die Wand- und/ oder Deckenleuchten des Hauseingangs sind ebenso mit Kompakt-leuchtstoffleuchten versehen, geschaltet über Dämmerungsschalter und Zeitschaltuhr.

Im Hauseingang ist eine Gegensprechanlage mit Klingeltastern und hinterleuchteten Namensschildern und Lichtschalter vorgesehen.

 

Außenanlagen

Weg von der Grundstücksgrenze an der Adlergasse und Stellplätze zum Hauseingang aus Betonsteinpflaster, zum teil mit offener Fuge und wassergebundener Decke , nach Außenanlagen-Gestaltungsplan.

Ein Müllstandort ca. 6 m² gepflastert und mit Einfriedung ist im Hof vorgesehen.

 

 

 

Vorbehalt

Alle Maße sind cirka-Maße nach gegenwärtigem Planungsstand. Änderungen aus Planungs- und Baugenehmigungsgründen bleiben vorbehalten. Die Flächen der einzelnen Räume sind der Flächenzusammenstellung zu entnehmen. Die tatsächlichen Flächenmaße können +/- 3%

abweichen. Änderungen in den Plänen, der Baubeschreibung und der

Ausführung aus technischen und wirtschaftlichen Gründen bzw. behördlichen

Auflagen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Grundlage sind die genehmigten Bauantragszeichnungen des Architekten. Die Baubeschreibung bezieht sich auf die Grundausführung. Die in den

Zeichnungen eingetragenen Einrichtungsgegenstände sowie die Bepflanzung auf den Hausgrundstücken gehören nicht zu den vertraglichen

Leistungen.

E s gelten ausschließlich die Bestimmungen des Vertrages Bei Abweichungen zwischen

der Baubeschreibung und den Bauzeichnungen ist die Baubeschreibung

maßgebend.

Die Berechnung der Wohn- und Nutzflächen erfolgte nach der aktuellen

Wohnflächenverordnung (WoFlVO).